Feuerwehr und DRK gezielt mit Raketen beschossen
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01.01.2009 |
Auszug aus der Offenbach Post vom 02.01.2009:
Dietzenbach - Nicht viel zu lachen hatten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in der Silvesternacht. Die Einsatzkräfte mussten einmal mehr im Spessartviertel Pöbeleien und Angriffe erdulden. Dabei schienen die Zeiten, in denen dort die Raketen von oben nach unten flogen, vorbei zu sein. Zuletzt hatte Bürgermeister Stephan Gieseler 2004/2005 um Polizeischutz gebeten, nachdem die Feuerwehr in den Jahren zuvor bei der Bekämpfung diverser Brände mit Feuerwerkskörpern beschossen worden war. [...]
Während ein Feuer auf einem Balkon in der Werner-Hilpert-Straße beim Eintreffen der Helfer bereits gelöscht und ein Brand im sechsten Obergeschoss im Glashüttener Weg rasch Geschichte war, nahm das Unheil gegen 0.15 Uhr im Marktheidenfelder Weg (Spessartviertel) seinen Lauf, wo ein Balkon brannte. Laut Feuerwehr-Pressesprecher Jens Alix wurden die Einsatzkräfte von vermummten Jugendlichen gezielt mit Raketen beschossen und beschimpft. Zwei Fahrzeuge wurden beschädigt, bei der Drehleiter verhinderte die geschlossene Seitenscheibe Schlimmeres. "Wäre diese Scheibe offen gewesen, wären die Feuerwehrleute sicher verletzt worden", meint Alix. Ein Feuerwehrmann sei von zwei Raketen am Bein getroffen worden, habe aber dank der Schutzkleidung keine Verletzungen davongetragen. [...]
Unterdessen versuchte der Angriffstrupp im 15. Obergeschoss, seine Schlauchleitung aufzubauen. Dies war allerdings nur schwer möglich, da die Einsatzkräfte laut Alix durch ständige Rempeleien von Jugendlichen massiv behindert wurden: "Als sich ein Feuerwehrmann durchzusetzen versuchte, wurde er angegriffen." Erst die herbeigerufene Polizei habe eine Eskalation verhindern können.
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